Regionale Geologie

Zwischen Kraichgau, Odenwald und Rheingraben kennen wir uns bestens aus.

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Je nach Region stellt der Untergrund spezifische Herausforderungen an die Planung und die Ausführung von Bauvorhaben.

Im Odenwald besteht der Untergrund aus den harten Felsschichten des Buntsandsteins und des Muschelkalks bzw. deren Erosionsprodukten, dem Verwitterungsschutt. Hier wechselt insbesondere bei Hanggrundstücken der Untergrund schon auf kleinstem Raum, was bei der Planung der Gründung berücksichtigt werden muss. Schwer lösbarer Fels und hohe Böschungen stellen weitere Probleme dar.

Im Kraichgau wird das Relief weicher. Die Hügellandschaft wird durch die relativ plastischen Tonmergelsteine des Keupers und seinen Verwitterungslehmen geprägt. Im Quartär wird zusätzlich der Löß durch den Wind herangeweht und bildet meterhohe Ablagerungen. In den Tälern lagern sich tonige Lehme ab, die mit dem abgespülten Löß vermischt werden. In dieser Region sind insbesondere in den Niederungen setzungsempfindliche Böden und hohe Grundwasserspiegel zu beachten.

Das Rheintal bietet wiederum ein ganz anderes Bild. Hier wurde seit dem Tertiär, vor etwa 45 Millionen Jahren, der sich absenkende Oberrheingraben mit den Sedimenten des Rheins und seiner Nebenflüsse verfüllt. Die oberflächennahen Schichten bestehen dort vorwiegend aus tragfähigen Sanden und Kiesen. In ehemaligen Flußarmen und Seen kommen aber auch weiche Lehme und Torfe vor, die Sondergründungen erforderlich machen. Lokal sind Grund- und Hochwasserspiegel zu beachten.

Wir führen in der Region seit über 25 Jahren Baugrunduntersuchungen durch und sind mit regionalen Anforderungen besten vertraut.
Unsere Erkundungen werden daher zielgerichtet mit viel Erfahrung ausgeführt. So gewährleisten wir kostengünstig die größtmögliche Sicherheit für Ihr Bauvorhaben.


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